Tips und Tricks für ein Shooting

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Zu den Begriffen Profi, (Semi-Profi) und Amateur*

Die Unterteilung stellt eine Gewichtung dar. Gewichtet werden können beispielsweise
a) die Absicht Geld zu verdienen
b) die Qualität der Erzeugnisse (Bilder und andere Produkte)
c) Verhaltensmuster (Verhalten allgemein)

zu a - Geld
Ein Profi verdient seinen Lebensunterhalt ausschließlich oder überwiegend mit Fotografie.
Ein Semi-Profi verdient mit der Fotografie Geld, bestreitet seinen Lebensunterhalt aber überwiegend durch eine andere Tätigkeit.
Ein Amateur bestreitet seinen Lebensunterhalt durch einen anderen Beruf, als den des Fotografen. Das schließt nicht aus, dass er für seine Dienste mitunter "entlohnt" wird.

zu b - Bildqualität
Eine Profi beherrscht das Metier, in dem er fotografiert. Er ist in der Lage sehr gute Bilder ohne viel Bearbeitung zu erzeugen, weiß also mit Licht (zumindest in seinem Metier) umzugehen und auch wie er gute aussagekräftige Bilder hinbekommt.
Den Semi-Profi können wir uns hier sparen, da eine Abstufung von Bildqualitäten je nach Hintergrundwissen der betrachtenden Person unterschiedlich ausfällt.
Der Amateur bekommt durchaus gute Bilder hin, kann diese aber möglicherweise nicht dauernd reproduzieren und hat noch einen großen Anteil an Ausschuss. Sein fotografisches (Halb-)Wissen überschreitet nicht selten sein fotografisches Können.

zu c - Verhalten
Profis beschränken den persönlichen Kontakt vor und nach dem Shooting auf ein Minimum. Sie haben für das Shooting einen Plan, den sie verfolgen, können klare Anweisungen geben und wahren grundsätzlich Distanz zum Modell. Das Modell ist Mittel zum Zweck und austauschbar.
Der Semi-Profi entfällt.
Der Amateur stellt den persönlichen Kontakt über den fotografischen. Er möchte mit dem Modell in erster Linie gut auskommen und an zweiter oder gleichgesetzter Stelle gute Bilder machen. Das Modell ist in der Regel nicht austauschbar, da die gewünschten Bilder oft personenbezogen sind.